Durch den Südwesten der USA Teil I: Von Los Angeles bis Joshua Tree

Reiseziel: Südwesten USA – Kalifornien, Arizona, Nevada, Utah. Reisezeit: September. Reisedauer: 3 Wochen Reiseart: Mietwagen Rundreise, selbstorganisiert.

Routenplanung Teil 1 Roadtrip USA

So, ihr Lieben. Mit diesem Beitrag möchten wir etwas mehr ins Detail gehen, was unsere genaue Routenplanung inklusive Zwischenstopps und Übernachtungen betrifft.

Doch zuerst:
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VLOG 1 – Ankunft in Los Angeles

Hier findet ihr unsere USA Westküste Playlist.


Highlights und Sehenswürdigkeiten

Natürlich hat man eine ungefähre Vorstellung davon, welche Sehenswürdigkeiten und Highlights man anschauen möchte. Die wichtigsten kennen die meisten von euch bestimmt schon, wenn es um die Westküste und den wilden Westen der USA geht:

  • Los Angeles
  • Grand Canyon
  • Golden Gate Bridge
  • Die Riesenmammutbäume
  • Yosemite
  • Disneyland
  • etc.

Allerdings gibt es auch ein paar Zwischenstationen, die der ein oder andere vielleicht nicht direkt auf dem Schirm hat. Dazu könnten gehören:

  • Salvation Mountain
  • Antelope Canyon
  • Grand Staircase Escalante
  • San Luis Obispo
  • und viele mehr…

Wir haben versucht, neben den großen Zielen, auch viele dieser kleinen Zwischenstopps einzubauen. So hatten wir genug Pausen beim fahren und konnten gleichzeitig auch noch viel Sehenswertes und Kulturelles mitnehmen. Win-Win!

Routenplanung USA Südwesten beste Route

Routenplanung und Fahrzeiten

Eine andere Schwierigkeit bei der Routenplanung war übrigens, die Strecken nicht zu unterschätzen. Auf der Karte sieht es oft ganz machbar aus, vom Joshua Tree Nationalpark bis zum Grand Canyon zu fahren, dabei sind es über 600 km, wenn man die kürzeste Route wählt.

Dazu kommt, dass man in den USA oft nur 70 mph oder weniger fahren darf. Da kann sich die Autofahrt dann schonmal etwas in die Länge ziehen.


Die schönste Route aussuchen

Ein weiterer Punkt, den wir in unsere Routenplanung mit haben einfliessen lassen, war, dass wir nicht nur schnöde Autobahnen entlangfahren wollten.

Es war mitunter gar nicht so einfach, Google Maps klarzumachen, dass wir bitte nicht die kürzeste und/ oder schnellste Strecke fahren möchten, sondern lieber die kleinen Landstraßen. Andernfalls hätten wir einiges verpasst, mitunter die berühmte alte Landstraße Route 66, die inzwischen kaum noch genutzt wird.

All diese Punkte haben uns einiges an Zeit, Planung und auch Nerven gekostet. Wir hoffen deshalb umso mehr, dass ihr von unserer Recherche und unseren Erfahrungen profitieren könnt!


Roadtrip USA Routenplanung Los Angeles

1. – 3 Tag: Ankuft in Los Angeles

Wir sind non-stopp mit Lufthansa von Frankfurt nach Los Angeles geflogen und am späten nachmittag in LAX gelandet.

Vom Flughafen aus gehen Shuttles zu den Mietwagenstationen, die auch alle recht einfach zu finden sind. Wir haben unseren Mietwagen bei SIXT abgeholt und haben da auch bisher immer gute Erfahrungen gemacht.

Übernachtet haben wir zwei Nächte in Venice. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung, da wir beide finden, dass LA sonst nur mäßig viel zu bieten hat.

Roadtrip USA Routenplanung Los Angeles Venice Beach
Spazierengehen in Venice.

Venice ist eines der lebhaftesten und interessantesten Wohnviertel in LA und liegt dazu auch noch direkt am Meer. Man kann am Venice Beach flanieren und auch dem Muscle Beach einen Besuch abstatten.

Geschäfte und Restaurants gibt es ebenfalls viele, so dass einiges geboten ist.

Der Hollywood Boulevard dagegen hat uns eher enttäuscht. Irre übelaufen und eigentlich nur Touri Läden überall. Wir waren deshalb auch nicht lange dort und sind eigentlich gleich wieder gegangen.

Falls ihr nicht lange in LA seid, so wie wir, können wir euch den Mulholland Drive ans Herz legen, sowie das Griffith Observatory.

Roadtrip USA Routenplanung Los Angeles Venice Beach

Der Mulholland Drive führt euch über die Berge rings um LA an den Häusern der Reichen vorbei und bietet spektakuläre Aussichten. Ihr könnt dort völlig kostenlos entlangfahren. Das Griffith Observatory kann kostenlos besucht werden, allerdings kostet Parken $6 USD. Einige Räume und Veranstaltungen sind auch nur gegen Gebühr zu besichtigen. Die Aussicht über LA ist aber gratis.


3. – 4. Tag: San Diego

215 km – 2:30 h

An unserem dritten Tag in LA sind wir dann schon früh aufgebrochen. Uns hat der Großstadttrubel da schon etwas gereicht und wir wollten eine entspannte Fahrt bis nach San Diego haben.

Hier müsst ihr etwas aufpassen, wenn ihr die Route in euer Navi eingebt. Das lotst euch nämlich gerne über die Interstate 5 oder eine andere Autobahn.

Roadtrip USA Routenplanung San Diego

Wer schnell sein will, ist damit auch gut bedient, aber wenn ihr lieber mehr sehen möchtet, achtet darauf den Highway No. 1 (oder CA1) zu nehmen. Dann fährt man nämlich direkt an der Küste vorbei und kann immer wieder Pitstopps am Meer einlegen.

Die Route führt euch über Laguna Beach, Dana Point und Carlsbad.

In San Diego selbst haben wir in North Park übernachtet. Unser AirBnB war leider nicht so toll und das einzige, dass uns wirklich enttäuscht hat. Das Viertel können wir alllerdings empfehlen, denn es ist dort wirklich viel los (ähnlich wie in Venice) und es liegt sehr Nahe am Balboa Park.

Der Balboa Park ist eine riesige Freizeitparkanlage in der auch der berühmte San Diego Zoo angesidelt ist. Man kann dort wirklich viel Zeit verbringen. Den Zoo haben wir selbst leider nicht besucht, aber falls jemand von euch dort war, könnt ihr ja mal in den Kommentaren berichten, ob es sich lohnt.


4. – 5. Tag: Joshua Tree Nationalpark

420 km – 4:45 h

Da unsere Unterkunft sehr zu wünschen übrig ließ, ist es uns nicht gerade schwergefallen, möglichst früh an unserem vierten Tag in den USA dort abzureisen.

Hier liegen übrigens ca. 420 km vor euch, wenn ihr unsere Route wählt.

Wir haben dabei bewusst einen längeren Weg gewählt der uns unter anderem an Julian, dem Salvation Mountain, dem Salton Sea und Palm Springs vorbei geführt hat.

Roadtrip USA Routenplanung Salvation Mountain
Der Salvation Mountain in der Nähe von Slab City.

Julian ist ein kleiner amerikanischer Ort, an dem es fantastischen Apfelkuchen gibt. Super Frühstücken kann man dort auch, das haben wir dann auch gleich gemacht.

Der Salvation Mountain ist berühmtes Kunstwerk in der Nähe von Slab City. Ein riesiger Berg nur aus Stroh, Lehm und Wasser von einem einzigen Menschen wohl aus religiösen Gründen erbaut.

Wenn ihr hier in der Nähe seid, schaut auf jeden Fall vorbei und lasst euch nicht von der ungeteerten, holprigen Straße abhalten, die dort hinführt.

Roadtrip USA Routenplanung Joshua Tree Nationalpark

Info: Nach Coachella könnt ihr theoretisch auch nach Osten fahren und dann Links schon in den Joshua Tree Nationalpark einbiegen. Dort am Eingang solltet ihr dann auch schon den America the Beautiful Nationalpark Pass kaufen können. Er kostet ca. $80 USD, beihnaltet den Eintritt für alle Nationalparks für ein Jahr und lohnt sich schon ab dem Besuch von drei Parks.


Eine Unterkunft findet ihr hier wahrscheinlich am ehesten in Yucca Valley oder Joshua Tree. Wir haben uns für dieses einzigartige AirBnB entschieden und wurden nicht enttäuscht. Über den Link kommt ihr direkt dorthin:

The Land Yacht – Joshua Tree

Roadtrip USA Routenplanung Joshua Tree Nationalpark

So, das war nun also der erste Teil unserer Routenplanung durch den Südwesten der USA. Weitere folgen natürlich wöchentlich 🙂

Lasst uns gerne euer Feedback und eure Fragen da, egal ob ihr selber eine Reise plant oder nur aus Interesse fragt!

Weitere Infos, wie Kosten, Flüge, etc gibt’s übrigens in diesem Beitrag:

Roadtrip durch den Südwesten der USA


Unsere Ausrüstung – Das haben wir immer dabei:

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Hallo ihr 2,
    super mit der Route und den Zeitangaben. Gerade die passenden und interessanten Stationen einer Rundreise festzulegen macht ja immer am meisten Arbeit bei der Reiseplanung. Da sind solche schon erprobten Routen echt Gold wert! 🙂 Bin gespannt wie es weitergeht…

    Die Nationalparks im Südwesten der USA möchte ich auch supergerne mal sehen. Wenn es soweit ist, schaue ich bei euch nochmal rein und buche auf jeden Fall auch dieses tolle AirBnB im Joshua Tree. So toll und wie – wie ich schon weiß – bester Spot zum Sternegucken. 🙂

    Liebe Grüße
    Iris von Ich Reise Immer So

    1. Hi Iris,

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      Ja, das war wirklich eine heiden Arbeit.
      Aber hat ja auch Spass gemacht 😉
      Umso schöner, wenn andere jetzt auch davon profitieren können.

      Die Nationalparks sind wirklich beeindruckend. Man muss es selbst gesehen haben.
      Wie cool das wäre, wenn du auch dort in dem AirBnB übernachtest.
      Dann musst du uns unbedingt erzählen wie deine Erfahrungen waren 😀

      Ganz liebe Grüße

      Nora und Patrick

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